Montag, 3. August 2009

Lesenderweise verdummen

So, das Problem mit der Einleitung ist geklärt. Ich wußte nicht, wie ich sowas aufbauen soll, weil ich es effektiv nie gelesen habe. Mit Entsetzen mußte ich nun, nach lesen der Einleitungen von fast allen meinen (besseren) kunsthistorischen Büchern feststellen, dass besagte Kapitel Papierschinderei sind. So langweilig und nichtssagend, dass ich es mir getrost auch in der Zukunft sparen kann, da reinzusehen. Mehr als ein allgemeines Gefasel zu Kunst und Können (wahlweise der behandelten Epoche, Gender, Kriegsgeschichte, etc. pp.) war da nicht zu lesen. Lobhuddelei auf die eine oder andere Galerie selbstverständlich auch, sowie Vorstellungen des Museenbestandes. Ich werde also die Einleitung dem Zwecke anpassen, meinen Dank hineinlegen und eine kurze Vorstellung des Künstlers und seines Gesamtwerks. Denn über die Epoche (Gegenwart) mag ich nicht mehr sagen, als die Japan Times jeden Tag online erwähnt, unvollständige und schlechte Abhandlungen über Gender-Forschung und Kriegsgeschichte gibt es meiner Ansicht nach genug, und dass die Galerie IN Frage gute Arbeit leistet, steht AUSSER Frage. Es hat sich nicht gelohnt, das Wochenende lesenderweise zu verbringen - für die nächsten Tage wünsche ich mir erbaulichere Lektüre.